Sattelblog

04.02.2014:

Nachdem meine Madame heute aussah wie ein Wildschwein, musste kurzerhand ihre Halbschwester Sola herhalten. Sola ist angeritten und war dann tragend. Leider ist ihr Fohlen im letzten Frühjahr kurz nach der Geburt verstorben. Es hat einige Zeit gedauert bis Sola sich wieder erholt hatte und von der Muskulatur her wieder so aufgebaut war, dass wir sie ein wenig weiter reiten konnten. Auf Anraten unseres Tierarztes ist sie nun wieder tragend und erwartet ihr Fohlen im Mai. Entsprechend wenig wurde mit ihr in den letzten Monaten gearbeitet: nämlich seit Oktober gar nicht mehr.

 

Auch auf Sola machte der Sattel optisch einen guten Eindruck . Beim Reiten lag der Sattel wie immer super und auch Sola scheint Gefallen an ihm zu finden. Auch nach der langen Trainingspause lief sie vollkommen entspannt, streckte sich und war konstanter und sicherer in ihren Gängen als je zuvor. Bisher fiel ihr der Galopp auf dem Roundpen oder Reitplatz noch sehr schwer. Oft neigte sie zu Passgalopp oder fiel nach einigen Sprüngen auseinander. Heute hatte sie dieses Problem nicht und zeigte auf der rechten Hand rundenweise einen ganz runden, schönen Galopp, auf der linken Hand fiel sie zwischenzeitlich kurz aus dem Gang.  Auch auf dem anschließenden Ausritt lag der Sattel nach wie vor super: bergauf, bergab - kein Problem.

 


31.01.2014:

Bericht folgt


30.01.2014:

Heute habe ich den Harmony Western Dressage Sattel zum zweiten Mal auf Dallas geritten und war immer noch begeistert.

Dallas war in ihrem Leben noch nicht oft auf dem Reitplatz und zählt eher zu der gaaanz ruhigen Sorte Pferd: alles schneller als Schritt ist Energieverschwendung, ankommen tut man ja sowieso irgendwann. Im Gelände wurde sie schon in allen Gangarten geritten, dort fällt es ihr auch wesentlich leichter im Gang zu bleiben. Normalerweise war sie bisher am Platz kaum zu einer ganzen Runde zu überzeugen und wurde dann auch immer sehr kurz im Gang. Heute hingegen waren wir schon bei einigen Runden am Stück und sogar ersten kleinen Bahnfiguren angekommen. Zu unser aller Überraschung ließ sich Dallas auch zu ihrem ersten Galopp am Reitplatz überzeugen und begeisterte mit einem wunderschönen, runden Lope. Langsam, ausbalanciert und wie ein alter Profi.

 

Bei einem Jungpferd wie Dallas sehe ich es etwas schwerer einen auf den Sattel bezogenen Vergleich zu ziehen. Allerdings kann man durchaus sagen, dass sie sehr rund gelaufen ist, langsam an Raumgriff gewinnt und der Sattel gut auf ihr lag. Im Vergleichsbild zu letztem Jahr wird vor allem die Position des Reiters im Harmony Western Dressage Sattel im Vergleich zu einem üblichen Westernsattel deutlich.

 


29.01.2014:

 

Sooo…. Langsam weiß ich nicht mehr, was ich berichten soll. Heute habe ich den Sattel auf unserem Wallach (siehe Fotos) und unserer gerade angerittenen Jungstute ausprobiert. Auch auf diese beiden hat der Sattel perfekt gepasst, lag sicher und ist nicht einmal verrutscht. Die beiden liefen locker und gut voran und auch ihre Rückenmuskulatur war nach dem Absatteln locker und entspannt. Ich habe bei diesen Temperaturen so gearbeitet, dass keiner von beiden ins Schwitzen kam. Demnach kann ich leider nichts über das Schweißbild sagen. Allerdings schien der Sattel gleichmäßig und ruhig zu liegen, da keinerlei aufgeraute Haare in der gesamten Sattellage zu finden waren. 


28.01.2014:

 

Bericht Testreiter:

Heute kam ich in den Genuss den neuen Sattel auf meinem dicken Mighty zu testen … und ja, ihr lest richtig, es war wirklich ein Genus! Das mein alter Sattel nicht mehr so ganz passte, war mir schon bewusst. Es ist bereits zwei Jahre her, seitdem ich ihn zum letzten Mal habe kontrollieren und abändern lassen.

 

Auch bei maßangepassten Sätteln muss man immer kontrollieren, weil das Pferd sich auch von Jahr zu Jahr verändert. Mighty lief die letzte Zeit sehr kurz, mit extrem wenig Reach, was eigentlich auch nicht seins ist. Er hatte – zumindest bei mir (bei Noémie als Profi sah das immer etwas anders aus ;) ) Schwierigkeiten den Gang zu halten. Flatwalk war kein Thema, aber im Foxtrott oder Canter lief bei mir wenig Gutes. Das frustriert – sag ich euch! Hinzu kommt noch, dass ich keinen besonders guten Sitz habe (man muss den Tatsachen ja in’s Auge sehen) und leider fast immer im Stuhlsitz durch die Gegend geritten bin, wozu mein Sattel auch sichtlich einlud. Ihr kennt es ja alle, was man sich einmal falsch angefangen hat ….. puuuuh!

 

Also hier mein Testergebnis: das Negative zuerst: ICH habe Muskelkater :D …. Meine Oberschenkel sind ein wenig strapaziert worden, weil die Beinhaltung vollkommen ungewohnt war.

 

Doch noch ein Punkt, der positiv – wie auch negativ sein kann … ich brauchte kaum noch meine Zügel!! Die Gewichtshilfen und die Verlagerung des Gewichts kam SOFORT beim Pferd an! Mighty ist ja toll ausgebildet von Noemie … uns so lief er super toll auf feine Hilfen, die von mir auch super ankamen, und nicht wie sonst im steifen Sattel versackten!

 

Wenn man jedoch ein grober Reiter ist, sollte man bedenken, dass auch die groben Hilfen direkt am Pferd ankommen.

 

Jetzt das was mich total überzeugt hat: Mighty ist ja nicht gerade das Pferd, welches sich gerne freiwillig auf dem Platz bewegt. Man konnte nach 2 Runden jedoch sofort spüren, wie er auf einmal Freude am Laufen hatte … er wurde weich und weicher … der Reach wurde von Runde zu Runde besser.

 

Er lief die Gänge super konstant – uuuund – er ist total flüssig gecantert! DAS habe ICH bisher auf dem Platz nie geschafft! ( Ich denke aufgrund meines schlechten Sitzes – der ihn blockiert hat in der Bewegung)

 

Der Sattel mit dem Semi Baum passt locker sogar auf meinen Dicken!!

 

Ich habe zum ersten Mal auf dem Platz auch richtig Spaß am Reiten gehabt, weil Vieles, was mir zuvor Probleme bereitet hat nicht mehr existent war!

 

Mein Maßsattel wird definitiv den Besitzer wechseln 
**Judith Pauwels**
 


  27.01.2014:

 

Endlich ließ das Wetter einen ausgiebigeren Satteltest zu!

 

Nachdem mein Hengst zuvor mit seinem maßangepassten Sattel immer wieder in den Pass statt Flatfoot Walk gefallen ist, während er ohne Sattel astrein lief, konnten wir heute erstmals wieder mit Sattel trainieren. Bereits beim Warmreiten war auffällig wie leicht ihm Biegung und Stellung fielen. Schulterherein, Kruppeherein, Schenkelweichen – alles ganz locker und absolut kein Problem. Als wir schließlich das Tempo steigerten kam die positive Überraschung: tatsächlich lief er in einem sauberen Flatwalk los und tendierte eher dazu ihn in Richtung Foxtrot zu verschieben. Von Pass weit und breit keine Spur – so kenne ich ihn! Auch im Foxtrot war er sehr konstant und ist gelaufen wie am Schnürchen. Locker, durchlässig und mit immer mehr Raumgriff und Schub. Egal welche Manöver, der Sattel sitzt.

Nach unserem Training habe ich mir noch einmal seinen Rücken angesehen: lockere Muskulatur, gleichmäßiges Schweißbild, absolute Wirbelsäulenfreiheit. Was will man mehr?

Nachmittags hat meine Schwester den Sattel auf ihrer Stute im Gelände getestet und war ebenfalls begeistert: anderthalb Stunden bergauf, bergab, in allen Gangarten. Ein Bericht von ihr wird folgen.

 

Testbericht Gelände:

Heute durfte ich bei schönstem Sonnenschein und Schnee den Sattel im Wald zum ersten Mal testen. Meine Süße hatte in der letzten Zeit Schwierigkeiten mit dem Galopp unter dem Reiter. Oft sprang sie in Passgalopp um oder fiel aus dem Galopp wieder in den Foxtrott.

Nach gut 1,5 Stunden Berg auf und Berg ab bin ich von dem Sattel vollkommen überzeugt. Egal wie steil die Wege waren der Sattel saß ohne zu rutschen! 

Auch der Galopp hat auf Anhieb ohne Passgalopp oder Rausfallen geklappt und ich hatte das Gefühl, dass mein Pferd läuft viel zufriedener und raumgreifender als vorher.
**Madith Pauwels**


25.01.2014:

Bisher konnte ich nur einen kleinen Trailritt mit dem Sattel unternehmen und hoffe auf baldiges trockenes Wetter für ausgiebigere Tests und Fotos am Pferd.


Der Sattel macht auf mich einen sehr guten Eindruck und ist ordentlich verarbeitet. Die Polsterung mit SilCush, einem speziellen  Silikon ist gleichmäßig und sehr elastisch. Auf den ersten Blick schien die Auflagefläche durch die anatomisch angepasste Polsterung geringer als einem herkömmlichen Baumsattel. Im direkten Vergleich wird jedoch deutlich, dass der erste Eindruck täuscht (siehe Bild).

 

Auch die Flexibilität des Sattelbaumes ist sehr zufriedenstellend. Der Baum lässt sich mit etwas Kraftaufwand in alle Richtungen bewegen, ähnelt aber im Großen und Ganzen mehr einem traditionellen Sattelbaum. Dem ersten Eindruck nach zu urteilen, sollte der Baum trotz seiner Flexibilität das Reitergewicht gut verteilen.


Besonders sticht heraus, dass die Steigbügelaufhängung tatsächlich mittig angebracht ist und den Reiter, anders als beim traditionellen Westernsattel,  optimal in den Schwerpunkt setzt.